Deepsoil
Die Bodenanalyse für fruchtbare Böden
einfach und effektiv
Was bringt mir die DeepSoil Bodenanalyse?
- Ausgeklügeltes Analyseverfahren für korrekte Ergebnisse
- 5-Jahres Maßnahmenplan zur Bodenoptimierung
- Klare, einfach verständliche Anleitung zur Umsetzung
- Einstellen der idealen Nährstoffverhältnisse im Boden
- Strukturverbesserung und höhere Wasserspeicherfähigkeit
- Nährstoffmobilisierung und leichtere Bearbeitbarkeit
- DAUERHAFT höhere Erträge und bessere Qualität
Unsere versuche haben gezeigt, dass die Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen den Ertrag und die Qualität auf den beprobten standorten dauerhaft steigern kann.
Weitere Informationen zu den Praxisversuchsen? Kontaktieren Sie uns bitte.
Was macht die Deepsoil Bodenanalyse so einzigartig?
Durchdachtes ANALYSEVERFAHREN – möglichst realistisches Simulieren der Verhältnisse und Prozesse im Boden
Das DEEPSOIL Analyseverfahren bildet die im Boden vorherrschenden Verhältnisse und Prozesse möglichst naturgetreu ab. Zum Beispiel wird der Boden zur Extraktion mit dem nach einem Niederschlag vorherrschenden Wassergehalt gesättigt. Bei vielen anderen Analysen wird standardmäßig mit übermäßig viel Extraktionslösung gemischt, was nicht den Verhältnissen im Boden entspricht. Um ein Über- oder Unterschätzen der pflanzenverfügbaren Nährstoffe zu vermeiden, ist die richtige Wahl des Extraktionsmittels ausschlaggebend. Wir arbeiten mit Extraktionsmitteln, die natürlichem Regenwasser entsprechen. Daraus ergeben sich realistische Werte für die pflanzenverfügbaren Nährstoffe im Boden. Bei anderen Analysen werden sehr häufig saure oder basische Lösungsmittel verwendet, welche im natürlichen Bodenmilieu nicht vorkommen.
FOKUS: Gute BODENSTRUKTUR = Vitaler, ertragreicher Pflanzenbestand
Die Bodenstruktur hat einen enormen Einfluss auf Nährstoffnachlieferung, Nährstofferschließung durch Pflanzenwurzeln, Bodenleben (Humusdynamik), Bodenluft und natürlich die Wasserversorgung der Pflanzen. Voraussetzung für eine gute, leicht durchwurzelbare Bodenstruktur mit hoher Wasserspeicherfähigkeit ist das Verhältnis bestimmter Kationen (Calzium, Magnesium, Kalium, Aluminium, …) zueinander. Kernstück der DeepSoil Bodenanalyse ist die möglichst genaue Analyse dieser Kationen. Daraus können konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Bodenstruktur abgeleitet werden.
Genaue Analyse des SÄURESTATUS
Alle Böden unterliegen einem ständigen Eintrag von Säuren. Dies erfolgt durch sauer wirkende Dünger (mineralisch oder organisch), die versauernde Wirkung der Pflanzenwurzeln bzw. des Bodenlebens oder schlicht durch leicht sauren Niederschlag. Diese großteils natürlichen Prozesse führen zu einer laufenden Versauerung der Böden, was nicht zwangsläufig von Nachteil ist. Auf vielen Böden bringt die natürliche Versauerung sogar Vorteile, allerdings darf sie nicht aus dem Ruder laufen. Eine zu starke Versauerung kann zu erheblichen Problemen mit der Bodenfruchtbarkeit führen. Es gibt aber auch das Gegenteil: Böden, die an einem Mangel an Säuren leiden, wodurch ebenfalls die Bodenfruchtbarkeit massiv beeinträchtigt wird. Es ist daher von großer Bedeutung, genau über den Säurestatus seines Bodens Bescheid zu wissen. Eine einfache pH-Wert oder Carbonat-Messung wie oft standardmäßg durchgeführt, ist bei weitem nicht ausreichend. Die DeepSoil Bodenanlyse analysiert daher 4 verschiedene Parameter, welche den Säurestatus des Bodens detailliert wiedergeben und gezielte Maßnahmen zur Verbesserung ermöglichen.
FOKUS: HUMUSDYNAMIK
Der organische Teil des Bodens – sprich der Humus – besteht neben Kohlenstoff auch aus Stickstoff, Phosphor und Schwefel. Für eine gute Humusdynamik (Humusauf- und abbau) sind u.a. die Verhältnisse von Kohlenstoff zu Stickstoff (C:N), Phosphor (C:P) und Schwefel (C:S) entscheidend. In der DeepSoil Bodenanalyse werden all diese Daten erhoben und in die Maßnahmenempfehlung integriert.
Detaillierte Analyse der NÄHRSTOFFE in den verschiedenen BODENPOOLS
Welche Nährstoffe werden in der DeepSoil Bodenanalyse analysiert? Ganz einfach: Alle für die Pflanze relevanten Makro- und Mikronährstoffe in allen relevanten Bodenspeichern! Von Ca, Mg, K, S, N, P, über die Spurennährstoffe Na, Mn, B, Cu, Zn, Fe, Mo bis hin zu Selen, Silizium, Nickel und Cobalt.
Wichtig für die Umsetzung: KLAR VERSTÄNDLICHE HANDLUNGSEMPFEHLUNG
In der DeepSoil Bodenanalyse werden alle gemessenen Paramter prägnant und übersichtlich dargestellt. Noch wichtiger für den Landwirt ist die Bereitstellung eines gut strukturierten Maßnahmenplans. Dieser 5-jährige Plan beinhaltet eine genaue Anleitung, welche Düngemaßnahmen in welcher Höhe in welchem Jahr durchzuführen sind. Damit ist der Weg zur erfolgreichen Bodenoptimierung genau vorgegeben und kann einfach umgesetzt werden.
wie sieht der maßnahmenplan aus?
- Einfache, klar definierte Handlungsempfehlung zur Verbessung der Bodenfruchtbarkeit für 5 Jahre
- Genaue Angabe der auszubringenden Düngemittel (Art, Menge) gesamt und pro Jahr
- Empfehlungen auch auf Basis von Einzelnährstoffen – ermöglicht eigene Auswahl der Düngemittel
Wie kann ich eine Deepsoil Bodenanalyse beauftragen?
Bitte schicken Sie uns eine Email an office@bodenversum.at. Wir senden Ihnen das Auftragsformular für die DEEPSOIL Bodenanalyse zu. Das ausgefüllte Formular bitte unterschrieben per Mail an uns retournieren.
Eine detaillierte Anleitung zur Erstellung des Beprobungsplans sowie zur Durchführung der Bodenprobenahme und Beschriftung sowie Verpackung und Versand finden sie gleich unterhalb. Bitte lesen Sie diese Anleitung genau durch. Die korrekte Probenahme ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Bodenanalyse.
Nach Durchführung der Deep Soil Analyse erhalten Sie Ihren maßgeschneiderten Maßnahmenplan für 5 Jahre per Email zugesandt.
Bodenproben richtig nehmen und verpacken
1. Erstellung eines Beprobungsplans
Wählen Sie Flächen aus, welche in etwa die gleiche Bodenart (leicht, mittel, schwer) aufweisen. Sie können dazu Hilfmittel wie Bodenkarten heranziehen. Oft ist aber ihre langjährige Erfahrung besser. Die Bewirtschaftung einer zu beprobenden Fläche sollte die letzten ca. 10 Jahre gleich gewesen sein. Flächen, die längere Zeit deutlich unterschiedlich bewirtschatet wurden (z.B. Pachtfläche mit Viehhaltung, eigene Flächen ohne Viehhaltung) müssen auch bei gleicher Bodenart separat beprobt werden. Es muss nicht jedes Feld oder jeder Schlag extra beprobt werden. Schläge mit gleicher Bodenart und gleicher Bewirtschaftung können zu einer Probe zusammengefasst werden, selbst wenn dazwischen z.B. ein Nachbarschlag liegt. Es kann aber auch vorkommen, dass auf einem Schlag mehrere unterschiedliche Bodenarten vorkommen. Bei großen Unterschieden in der Bodenart müssen dann pro Schlag mehrere Analysen gemacht werden. Allerdings müssen kleine Bereiche, welche sowieso nicht separat behandelt werden können, nicht extra beprobt werden. Die Beprobung sollte so eingeteilt werden, dass danach die Maßnahmen auch vernünftig umgesetzt werden können!
2. Bodenproben nehmen
Je nach Kultur muss der Entnahmehorizont definiert werden. Bei Acker und Grünland liegt dieser üblicherweise bei 0-30 cm. Bei Dauerkulturen wie z.B. Wein und Obst sollten 2 Horizonte (0-30 und 30-60 cm) beprobt werden. Grundsätzlich gilt: Der Horizont, in dem die meisten Wurzeln wachsen, soll beprobt werden.
Im ausgewählten Bereich laut Beprobungsplan (z.B. im Zentrum der Bodenart mittel) wird ein GPS Punkt gesetzt. Dieser dient zur Nachverfolgung in den kommenden Jahren. Von diesem Punkt aus werden 4 Einzelproben in einem Radius von ca. 15 Meter gezogen, in einem Eimer per Hand möglichst gut vermischt und in einen Plastikbeutel gefüllt. Wichtig: Die Plastikbeutel offen lassen, bis die Proben verschickt werden!
Die Probenahme erfolgt mit einem handelsüblichen Spaten (keine Kupfergeräte verwenden). Die oberen 1-2 cm und alle Pflanzenreste werden entfernt. Dannach wird ein Ziegel mit ca. 20 x 5 x 30 cm harausgestochen und die Randbereiche links und rechts entfernt. Der so erhaltene mittlere Teil wird in den Eimer gegeben. Pflanzenwurzeln und größere Steine entfernen.
Die letzte Düngemaßnahme darf höchstens 6 Wochen vor der Probenahme erfolgt sein. Die Bodenfeuchte spielt keine Rolle, allerdings ist die Probenahme bei einigermaßen trockenem Boden wesentlich einfacher. Die Probenahme kann das ganze Jahr über erfolgen, auch während des Pflanzenwachstums.
Handelsübliche Gefrierbeutel mit 3 Liter eignen sich sehr gut zum Probenverschicken. Am besten 2 Beutel übereinander je Probe verwenden, das verhindert ein leichtes Reißen der Beutel. Die Proben eindeutig an mind. 2 Stellen gut sichtbar beschriften und mit Klebeband oder Kalbelbinder gut verschließen.
3. Proben beschriften
Die Bodenproben aussagekräftig bennen. Am besten mit der Schlagbezeichnung + Teilbereich (z.B. Hausfeld oben), um die Analysen später gut identifizieren zu können.
Die Bezeichnung zweimal an unterschiedlichen Stellen am Probebeutel anbringen. Am besten mit einem Permanentmarker oder per Aufkleber und Kugelschreiber. Bitte in Blockschrift!
Bezeichnung am Probebeutel:
1. Probenbezeichnung (zB Hausfeld oben)
2. Probenahmedatum
3. Name des Betriebes
4. Proben verpacken
Die Proben in eine Kartonschachtel (Kartonbox) geben und gut verschließen. Die Versandetiketten werden vom Kurierdienst mitgebracht, Sie müssen nichts ausdrucken.
ABHOLUNG der Bodenproben durch unseren Kurierdienst
Wir bieten ein günstiges europaweites Abholsystem per Kurierdienst an. Einfach das Auftragsformular ausgefüllt per Mail an uns schicken. Nach der Probenahme geben Sie uns Bescheid, damit wir die Abholung organisieren können. Folgendes unbedingt angeben:
- Abholdatum (ab wann)
- Abholadresse
- Kontaktperson und Handynummer
Ab 5 Bodenproben je Auftrag ist die Abholung gratis.